Am Montag steht der Endstand in der Tabelle. Sonst bleibt nichts übrig.
Dein Verein hat am Wochenende gespielt. Auf der Tribüne waren zweihundert Leute, im Nachwuchs trainieren vier Mannschaften, der Hauptsponsor hat sein Logo auf der Bande. Am Montag steht in der Tabelle eine Zahl, auf Instagram liegt ein Foto vom Anstoß, und damit hat es sich. Die Kabine vor dem Anpfiff, die Ansprache in der Halbzeit, der Zeugwart, der seit zwölf Jahren die Trikots wäscht: das existiert nur für die, die dabei waren.
Das ist kein Schönheitsproblem, sondern ein Vereinsproblem. Drei Gruppen, die über die Zukunft deines Vereins entscheiden, sitzen selten am Platz: Sponsoren, die im Herbst über die Verlängerung reden, Eltern, die überlegen, in welchen Verein ihr Kind geht, und Mitglieder, die ihren Beitrag zahlen, ohne jede Woche vorbeizukommen.
Diese Seite ist für dich, wenn du im Verein Verantwortung trägst: als Obmann, im Vorstand, in der Marketingarbeit oder im Sportmarketing. Es geht um Budget aus der Vereinskasse, um Sponsorenpflichten, um Nachwuchs und um ehrenamtliche Strukturen, in denen niemand einen freien Nachmittag für Videoschnitt hat.
Wenn du wissen willst, welche Formate es gibt, wie am Spielfeldrand gedreht wird und was ein Sportvideo technisch ausmacht, steht das auf der Seite Sportvideo Wien. Dort ist alles nach Format sortiert. Hier geht es nur darum, was dein Verein davon hat.
Ein Highlight-Clip überzeugt keinen Sponsor und holt keinen Nachwuchs.
Das Standardvideo eines Vereins ist der Zusammenschnitt der besten Szenen mit Musik darüber. Für die eigenen Leute funktioniert das: Sie erkennen die Situation wieder und wissen, warum dieser eine Pass wichtig war. Ein Sponsor sieht dasselbe Video und darin sein Logo drei Sekunden lang unscharf an der Bande. Dafür hat er nicht bezahlt. Er will erklären können, wofür das Geld ausgegeben wurde, und ein Torjubel taugt nicht als Antwort.
Beim Nachwuchs ist es dasselbe von der anderen Seite. Eltern entscheiden nicht anhand von Toren, in welchen Verein ihr Kind geht. Sie fragen sich, wie mit den Kindern geredet wird, wer am Trainingsplatz steht, ob es dort halbwegs zugeht wie im Verein nebenan oder eben nicht. Ein Highlight-Clip beantwortet keine einzige dieser Fragen, weil er den Verein weglässt und nur den Spielstand zeigt.
Dazu kommt, dass Highlight-Clips austauschbar sind. Der Nachbarverein hat sie auch, in derselben Länge, mit derselben Musik. Wenn dein Video nichts zeigt, was nur bei euch passiert, gibt es keinen Grund, sich für euch zu entscheiden. Und wenn ein Video an einen Termin gebunden ist, an eine Sponsorensitzung oder an die Anmeldephase im Nachwuchs, muss das vor dem Dreh feststehen. Im Schnitt lässt sich das nicht mehr reparieren.
Ich filme die Arbeit, nicht nur das Ergebnis.
Ich drehe allein, am Spielfeldrand, im Training und in der Kabine. Für einen Verein ist das der praktische Teil: kein Aufbau, der den Ablauf stört, keine Crew zwischen Trainer und Mannschaft, keine Technik, für die jemand die Halle sperren muss. Die Leute vor der Kamera bleiben normal.
Wenn ein Turnier zu groß für eine Person ist, auf mehreren Feldern gleichzeitig gespielt wird oder parallel gedreht werden muss, hole ich Unterstützung dazu. Das sage ich dir vorher, und es steht transparent im Angebot statt als Überraschung in der Rechnung.
Von deinen Ehrenamtlichen brauche ich wenig. Eine Person als Ansprechpartner am Drehtag reicht: jemand, der weiß, wann die Mannschaft in der Kabine ist, wer der Kapitän ist und wo der Zugang zum Platz freigegeben ist. Den Rest mache ich.
Für Sponsoren ist die Szene wichtiger als das Logo.
Ein Sponsor bekommt seinen Gegenwert nicht dadurch, dass sein Name im Bild klebt, sondern dadurch, dass er in einem Video vorkommt, das jemand freiwillig anschaut. Ein Video über die Woche vor dem Spiel wird länger angesehen als ein Torzusammenschnitt, und genau das lässt sich vorlegen.
Bei den Vienna Knights, dem American-Football-Klub aus dem Westen Wiens, habe ich zwei Trainingstage gedreht und kein einziges Spiel: die Open Practice im September 2025 und das erste Trainingscamp im Februar 2026, vor der ersten AFL-Saison in zwanzig Jahren Klubgeschichte. Aus diesen zwei Drehtagen sind acht Videos für Social Media entstanden, mit Drills und Teamdynamik statt Spielstand.
Was dein Verein am Ende in der Hand hat.
Geliefert wird in zwei Seitenverhältnissen: Querformat für Vereinswebsite, YouTube und Sponsorenunterlagen, Hochformat für Instagram, TikTok und Stories. Die fertigen Dateien bekommst du als Download.
Auf Wunsch zusätzlich: Fotos vom selben Tag, eine längere Fassung für das Sponsorengespräch, Untertitel, oder eine schnellere Lieferung, wenn ein Video an einen Termin gebunden ist. Wofür du die Videos verwenden darfst, steht im Angebot.
- Dreh vor Ort: Spielfeldrand, Training und Kabine
- Ein Hauptvideo, in der Regel rund 60 Sekunden
- Mehrere kurze Clips im Hochformat für Instagram und TikTok
- Schnitt, Colour Grading und Sounddesign
- Eine Korrekturrunde pro Video, immer inkludiert
- Lieferung sieben bis vierzehn Werktage nach dem letzten Drehtag
So läuft es mit einem Verein ab.
Du schickst mir dein Vorhaben
Kurz über das Formular: welcher Verein, welche Sportart, welcher Termin und wofür die Videos gebraucht werden, für Sponsoren, für den Nachwuchs oder für die Mitglieder.
Antwort in 24 Stunden
Mit ersten Gedanken, einer Einschätzung zum Budget und meiner Verfügbarkeit am Spieltag oder Trainingstermin. Damit kannst du in die Vorstandssitzung gehen.
Kurzes Gespräch
Zehn bis fünfzehn Minuten: Ablauf des Tages, Zugang zu Kabine und Spielfeldrand, wer im Verein Ansprechpartner ist und ob Jugendliche im Bild sein werden.
Drehtag und Lieferung
Ich bin vor Ort, solange es nötig ist. Danach Schnitt, Colour Grading und Sounddesign, Lieferung sieben bis vierzehn Werktage nach dem letzten Drehtag.
Was das aus der Vereinskasse kostet.
Einen eigenen Vereinspreis habe ich nicht, weil ein einzelner Spieltag und eine ganze Saison zwei verschiedene Aufträge sind. Rechne stattdessen mit den beiden Richtwerten, die auf meiner Leistungsübersicht stehen. Beide sind Richtwerte, keine Fixpreise, und beide gelten netto.
Was den Preis bewegt:
- wie viele Spieltage oder Trainingseinheiten gedreht werden
- wie viele Videos daraus entstehen sollen
- wie schnell sie fertig sein müssen
- ob zusätzlich Fotos gebraucht werden
- ob auswärts gedreht wird, Reisekosten stehen transparent im Angebot
Was nicht extra kostet: Die erste Korrekturrunde pro Video ist inkludiert, und die Lieferzeit von sieben bis vierzehn Werktagen nach dem letzten Drehtag gilt ohne Aufschlag. Für die Vorstandssitzung heißt das: eine Zahl, ein Lieferdatum, keine Nachforderungen.
Schreib mir kurz, welche Sportart, wie viele Termine und wofür die Videos gebraucht werden. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine konkrete Einschätzung statt einer Preisspanne.
Fünf Projekte aus dem Vereinssport.
dem Verein.
Das hängt davon ab, was am Ende damit passiert. Ein einzelnes Video, das niemand weiterverwendet, ist für eine Vereinskasse schwer zu argumentieren. Material, mit dem du eine Sponsorenverlängerung, die Anmeldephase im Nachwuchs und die Mitgliederkommunikation über eine Saison bedienst, ist eine andere Rechnung. Deshalb frage ich vor dem Dreh, wofür die Videos gebraucht werden.
In Österreich gibt es das Recht am eigenen Bild nach § 78 Urheberrechtsgesetz, bei Minderjährigen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten nötig. Praktisch heißt das: Wer im Bild sein darf, wird vor dem Drehtag geklärt, nicht danach. Meistens hat ein Verein für seine Nachwuchsmannschaften ohnehin eine Regelung. Ich bin kein Jurist und gebe dazu keine Rechtsauskunft, halte mich aber an das, was dein Verein freigibt.
Viele Vereine machen es so, und es ist leichter zu argumentieren als eine Bandenwerbung mehr: Ein Sponsor bekommt etwas, das er selbst weiterverwenden kann, statt eines Logos, das nur im Stadion sichtbar ist. Dafür brauchst du eine klare Zusage, wo und wie oft die Videos laufen. Das steht im Angebot so, dass du es einem Sponsor unverändert vorlegen kannst.
Es gibt zwei sinnvolle Varianten. Entweder ein bis zwei Drehtage im Jahr an den Terminen, die zählen, etwa Saisonstart, Derby oder Trainingscamp, und daraus mehrere Videos über Monate verteilt. Oder eine laufende Betreuung mit vier bis fünf Videos pro Monat. Bei den Vienna Knights sind aus zwei Drehtagen acht Videos entstanden, ein realistischer Richtwert für die erste Variante.
Das ist der Normalfall im Ehrenamt. Deshalb liefere ich die Videos so, dass sie ohne Nacharbeit hochgeladen werden können: fertige Dateien, Querformat und Hochformat getrennt, als Download. Niemand muss noch zuschneiden oder Text einbauen. Wenn dein Verein Hilfe bei der laufenden Ausspielung braucht, ist laufender Social-Media-Content der passende Weg.
Ja. Ich bin in Wien, drehe aber österreichweit und im Ausland. Für die Sportdoku über Luca Wolf wurde in Österreich und in den USA gedreht. Bei Auswärtsspielen brauche ich vorher die Freigabe des gastgebenden Vereins für den Zugang zu Spielfeldrand und Kabine. Reisekosten stehen transparent im Angebot und nicht versteckt in einer Pauschale.
Erzähl mir von deinem Verein.
Welche Sportart, welche Termine in dieser Saison und wofür die Videos gebraucht werden. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine Antwort mit einer konkreten Einschätzung für den Vorstand. Wie die Videos aussehen, siehst du auf der Seite Sportvideo Wien oder in der Leistungsübersicht.