DJ Kiko legt auf. Was gefehlt hat, war das Material, das Leute, die nicht auf diesem Dach waren, dazu bringt, ihn zu buchen. Eine private Rooftop-Party ist genau die Art von Nacht, die am Morgen danach verschwindet: ein starkes Set, ein echtes Publikum, die Skyline hinter den Decks – und danach nichts, was man herzeigen kann. Für einen Artist, der an seiner persönlichen Marke baut, ist das liegen gelassene Reichweite.
Deshalb ist alles in dieser einen Nacht entstanden. Ich habe das Set, das Publikum und die Stadt dahinter so gefilmt, wie es passiert ist, und daraus ein einzelnes Social-Media-Video geschnitten, gebaut für das Schauen am Handy. Konzept, Kamera und Schnitt kamen von mir, von Anfang bis Ende – so hält der Look zusammen, statt aus fremden Clips zusammengestückelt zu sein.
Das Ergebnis ist ein Video, das Kiko gehört und das er an den Anfang seiner persönlichen Marke stellen kann. Ein privates Set, das sonst nur in der Erinnerung der Leute am Dach geblieben wäre, funktioniert jetzt als Beleg – auf seinem Profil, für jeden Booker und Follower, der nicht dabei war.