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Ratgeber

Was kostet Social-Media-Betreuung in Österreich? Preise und Leistungen

Video-Content für Social Media startet bei rund 1.300 Euro netto pro Monat für vier bis fünf fertige Videos. Hier steht, was hinter dem Begriff Social-Media-Betreuung alles steckt, welchen Teil ich übernehme und welchen ausdrücklich nicht.

Laufender Video-Content für Social Media kostet bei mir ab rund 1.300 Euro netto pro Monat. Dafür entstehen an einem Drehtag vier bis fünf fertige Videos, geschnitten und zugeschnitten für Instagram, TikTok und YouTube. Wenn die Angebote, die du bisher eingeholt hast, weit auseinanderliegen, liegt das selten an der Qualität und fast immer daran, dass „Social-Media-Betreuung“ bei jedem Anbieter etwas anderes bedeutet.

Dieser Artikel sortiert das. Zuerst, was hinter dem Begriff alles stecken kann. Dann, welchen Teil davon ich übernehme und welchen ausdrücklich nicht. Und zum Schluss, was mein Modell konkret kostet und welche Faktoren daran ziehen.

Warum die Kosten für Social-Media-Betreuung so weit auseinandergehen

„Social-Media-Betreuung“ ist kein Produkt, sondern ein Sammelbegriff. Darunter fallen mindestens fünf verschiedene Leistungen, die selten dieselbe Person erbringt und die sehr unterschiedlich viel Zeit kosten.

  • Redaktionsplanung. Themen sammeln, einen Plan für den Monat bauen, Beiträge terminieren. Schreibtischarbeit, gut planbar.
  • Community Management. Kommentare beantworten, Nachrichten im Postfach abarbeiten, auf Kritik reagieren. Läuft täglich weiter, auch wenn gerade nichts veröffentlicht wird.
  • Grafik und Design. Statische Beiträge, Karussells und Story-Vorlagen im Look der Marke.
  • Bezahlte Anzeigen. Kampagnen aufsetzen, Budgets steuern, Zielgruppen testen, Ergebnisse auswerten. Dazu kommt das Mediabudget, das nicht beim Dienstleister bleibt, sondern an die Plattform geht.
  • Videoproduktion. Konzept, Dreh, Schnitt. Der Teil mit dem höchsten Aufwand pro Beitrag, weil jemand mit Kamera vor Ort stehen muss.

Wer alle fünf Punkte anbietet, ruft zwangsläufig einen anderen Preis auf als jemand, der nur einen davon macht. Genau deshalb sind zwei Angebote oft nicht vergleichbar, obwohl auf beiden dasselbe Wort steht. Am Markt gibt es eine Spanne von sehr günstig bis sehr teuer, aber sie schwankt so stark nach Umfang, Branche und Anbieter, dass jede konkrete Zahl ohne Quelle in die Irre führen würde. Was ich dir nennen kann, sind meine eigenen Zahlen.

Frag deshalb bei jedem Angebot als Erstes: Welche dieser fünf Leistungen sind enthalten, und wie viele Beiträge entstehen daraus pro Monat? Erst danach lässt sich überhaupt rechnen.

Was ich mache und was ich nicht mache

Ich produziere Video-Content. Konzept, Dreh, Schnitt, fertige Dateien. Das mache ich vollständig selbst: Ich stehe mit der Kamera vor Ort und sitze danach am Schnitt desselben Projekts. Wenn ein Dreh mehr Hände braucht, hole ich ein Team dazu, dein Ansprechpartner bleibe trotzdem ich.

Was nicht von mir kommt:

  • Kein Community Management. Ich beantworte keine Kommentare und keine Nachrichten in deinem Postfach.
  • Keine Anzeigenschaltung. Ich setze keine Kampagnen auf und steuere keine Budgets in deinem Werbekonto.
  • Keine Grafik. Statische Beiträge, Karussells und Vorlagen baue ich nicht.

Das ist keine Lücke, sondern eine Entscheidung. Ich mache den Teil, der am schwersten einzukaufen ist und am längsten wirkt, und ich mache ihn ganz. Alles andere gebe ich nicht halbherzig dazu, nur damit die Leistungsliste länger aussieht.

Für dich heißt das zweierlei. Erstens: Mein Preis ist nicht mit dem einer Vollagentur vergleichbar, weil er einen anderen Ausschnitt abdeckt. Eine Agentur, die zusätzlich täglich dein Postfach betreut und dein Werbekonto steuert, verkauft schlicht mehr Arbeitszeit. Zweitens: Wenn du Community Management und Anzeigen brauchst, brauchst du dafür jemanden zusätzlich. Das sage ich dir lieber vor dem ersten Drehtag als im dritten Monat. Welche Formate sonst noch von mir kommen, steht in meiner Leistungsübersicht.

Mein Modell: ab rund 1.300 Euro netto pro Monat

Ein Drehtag im Monat, daraus entstehen vier bis fünf fertige Videos. Der Richtpreis liegt bei rund 1.300 Euro netto pro Monat. Enthalten ist:

  • Konzept und Ideen für den Monat, bevor die Kamera ausgepackt wird
  • ein Drehtag mit Kamera, Licht und Ton
  • Schnitt, Colour Grading und Sounddesign
  • Untertitel
  • Zuschnitte für Instagram, TikTok und YouTube
  • eine Korrekturrunde pro Video

Die fertigen Videos bekommst du sieben bis vierzehn Werktage nach dem Drehtag. Wie das Format im Detail funktioniert, steht auf der Seite zu Social Media Video in Wien. Zur Einordnung, was die anderen Formate kosten:

LeistungRichtpreis
Laufender Social-Media-Contentab ca. 1.300 € netto pro Monat, vier bis fünf Videos
Imagefilmab 1.900 € netto pro Film
Eventvideo / Aftermovieab ca. 1.400 € netto pro Event
Werbespotab ca. 4.000 € netto pro Spot
UGC mit Creatorskeine Pauschale, hängt vom Creator ab
Community Management, Anzeigen, Grafikmache ich nicht

Das sind Richtwerte, keine Fixpreise. Sie sagen dir, in welcher Größenordnung du planst, nicht was am Ende auf der Rechnung steht.

Was den Preis nach oben oder unten bewegt

  • Anzahl der Videos. Vier bis fünf pro Monat ist der Einstieg. Mehr Videos aus demselben Drehtag zu schneiden ist der günstigste Weg nach oben, weil das Material ohnehin schon da ist.
  • Anzahl der Drehtage. Der stärkste Hebel. Sobald ein zweiter Standort dazukommt, mehrere Personen vor der Kamera stehen oder unterschiedliche Tageszeiten gebraucht werden, wird aus einem Drehtag ein zweiter.
  • Creator. Wenn niemand aus deinem Team vor die Kamera will, hole ich passende Creators dazu. Dafür gibt es keine Pauschale, weil das Honorar vom jeweiligen Creator abhängt.
  • Nutzungsrechte. Videos für deine eigenen Kanäle sind der Normalfall. Sobald dieselben Videos als bezahlte Anzeige laufen oder lizenzierte Musik enthalten, verändert das die Kalkulation. Sag das früh, nachträglich ist es teurer.
  • Reisekosten. Ich bin in Wien und drehe österreichweit. Wenn außerhalb gedreht wird, stehen die Reisekosten transparent und aufgeschlüsselt im Angebot, nicht versteckt in einer Sammelposition.

Warum monatlich günstiger ist als einzeln beauftragen

Der teuerste Weg zu Social-Media-Videos ist, sie einzeln zu bestellen. Jeder Einzelauftrag bringt seine eigene Abstimmung mit, seine eigene Anfahrt, seinen eigenen Auf- und Abbau von Kamera, Licht und Ton. Diese Fixkosten fallen jedes Mal komplett an, egal ob am Ende ein Video herauskommt oder fünf.

Ein Drehtag im Monat dreht das um. Vorbereitung und Aufbau passieren einmal, das Material daraus trägt vier bis sechs Wochen. Statt fünfmal einen halben Tag für ein einzelnes Video zu verlieren, blockierst du einmal einen Tag und hast danach Ruhe. Dazu kommt der Effekt, den niemand auf der Rechnung sieht: Wer regelmäßig veröffentlicht, muss nicht jedes Mal von vorn überlegen, was funktioniert.

Der Vergleich zum einmaligen Film ist trotzdem kein Entweder-oder. Ein Imagefilm ab 1.900 Euro netto ist eine einmalige Investition in etwas, das dauerhaft auf deiner Startseite steht. Laufender Content ist eine monatliche Ausgabe, die dich sichtbar hält. Zwei verschiedene Ziele, zwei verschiedene Budgetposten.

Ein Ergebnis aus Wien: 700.000 Aufrufe ohne Werbebudget

Zahlen zu Leistungen sind das eine, Ergebnisse das andere. Für das News Café in Wien ist eine zehnteilige Influencer-Kampagne mit vier Creators entstanden. Die Serie kam auf 700.000 organische Aufrufe auf TikTok und Instagram, ohne einen Euro Werbebudget.

Das ist kein Versprechen, das sich beliebig wiederholen lässt, und ich verkaufe es auch nicht so. Es zeigt aber, worum es bei laufendem Content geht: nicht darum, das Werbekonto zu füttern, sondern darum, Videos zu bauen, die von selbst weitergereicht werden. Gerade in der Gastronomie zählt das doppelt, weil dort die Entscheidung für einen Abend oft im Feed fällt. Mehr dazu steht bei Video für Gastronomie in Wien.

Woran du ein sauber gerechnetes Angebot erkennst

Ein Angebot, das du prüfen kannst, beantwortet vier Fragen ohne Nachfragen deinerseits: Wie viele Beiträge entstehen pro Monat? Wie viele Drehtage stecken dahinter? Wie viele Korrekturrunden sind enthalten? Und was passiert mit den Nutzungsrechten, wenn ein Video als Anzeige laufen soll? Steht das drin, kannst du zwei Angebote nebeneinanderlegen und wirklich vergleichen.

Stutzig werden solltest du bei drei Dingen. Erstens bei einer Zahl, die kommt, bevor irgendjemand nach deinem Ziel, deiner Zielgruppe und deinem Zeitrahmen gefragt hat. Diese Zahl ist geraten, und geraten heißt: Sie wird später nachgefordert, oder am Ende fehlt etwas. Zweitens bei Reisekosten, die in einer Pauschale verschwinden, die niemand prüfen kann. Drittens bei einem Angebot ohne Korrekturrunde. Kein Video sitzt beim ersten Export perfekt, und wenn keine Korrekturrunde drinsteht, wird sie später extra abgerechnet. Bei mir ist eine Korrekturrunde pro Video immer inkludiert.

Schreib mir dein Ziel, deine Zielgruppe, deinen Zeitrahmen und die Größenordnung, die du im Kopf hast. Darauf antworte ich innerhalb von 24 Stunden mit einer konkreten Zahl, einem ersten Konzeptgedanken und meiner Verfügbarkeit. Das Budget musst du dabei nicht auf den Euro genau kennen. Eine Größenordnung reicht, damit ich dir nicht drei Drehtage vorschlage, wenn einer gemeint war.

Häufige Fragen

Was kostet Social-Media-Betreuung in Österreich?

Das hängt davon ab, welche Leistungen gemeint sind. Redaktionsplanung, Community Management, Grafik, bezahlte Anzeigen und Videoproduktion werden oft unter einem Begriff angeboten, kosten aber sehr unterschiedlich viel. Bei mir geht es ausschließlich um Videoproduktion, und die startet bei rund 1.300 Euro netto pro Monat für vier bis fünf fertige Videos.

Was ist in den 1.300 Euro pro Monat enthalten?

Konzept und Ideen für den Monat, ein Drehtag mit Kamera, Licht und Ton, Schnitt, Colour Grading und Sounddesign, Untertitel, Zuschnitte für Instagram, TikTok und YouTube sowie eine Korrekturrunde pro Video. Daraus entstehen vier bis fünf fertige Videos.

Übernimmst du auch Community Management und Anzeigen?

Nein. Ich beantworte keine Kommentare und Nachrichten, schalte keine Anzeigen und mache keine Grafik. Ich produziere Video-Content und mache diesen Teil vollständig. Wenn du die übrigen Leistungen brauchst, brauchst du dafür jemanden zusätzlich.

Wie lange dauert es, bis die Videos fertig sind?

Sieben bis vierzehn Werktage nach dem Drehtag. Eine Korrekturrunde pro Video ist inkludiert. Auf eine Anfrage mit Ziel, Zielgruppe, Zeitrahmen und Budget antworte ich innerhalb von 24 Stunden.

Was, wenn ich mehr als vier bis fünf Videos im Monat brauche?

Dann steigt der Preis, aber nicht proportional. Zusätzliche Videos aus einem bereits gedrehten Tag zu schneiden ist deutlich günstiger als ein zweiter Drehtag. Was sinnvoll ist, hängt davon ab, ob dir Material fehlt oder nur Schnittfassungen.